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Sonstiges  

Spielbetrieb im Hinblick auf die Flüchtlingssituation in Bayern

Aus dem Newsletter des BTTV

 

Empfehlung des Präsidiums des BTTV
Wie aus ständigen Berichten in Presse, Funk und Fernsehen zu entnehmen war, sind vor allem in jüngster Zeit sehr viel mehr Flüchtlinge nach Bayern gekommen, als vorauszusehen war. Glücklicherweise wurden diese neuen Mitbürger von der bayerischen Bevölkerung überwiegend freundlich begrüßt und willkommen geheißen. Vielerorts hörte man von großzügiger Versorgung, aber auch von Unterbringungsproblemen.

Unterbringung in Turnhallen
An vielen Orten wurden Flüchtlinge in Turnhallen untergebracht. Dies beeinträchtigt allerdings den Trainings- und Wettkampfbetrieb der Sportarten, die bisher dort ihren Standort haben. Was unseren Tischtennissport betrifft, so haben wir zum einen davon gehört, dass manchen Vereinen ihre Halle zumindest vorübergehend gar nicht mehr zur Verfügung steht und sie nach Ausweichmöglichkeiten suchen müssen. Andere Vereine müssen sich in ihren Hallen zeitlich einschränken, da die aus ihrer "Heimat" verdrängten Sportarten auch untergebracht werden müssen. Damit wird aber auch deutlich, dass für die betroffenen Vereine die veröffentlichten Terminpläne teilweise Makulatur sind.
Eine allgemein gültige Lösung des Problems können wir nicht anbieten, weil es ja auch ständige Veränderungen geben dürfte. Wir können nur darauf hinweisen, dass die entstandene Situation eine größtmögliche Flexibilität im Umgang mit den Terminplänen und evtl. notwendigen Spielverlegungen, aber z.B. auch mit den Richtlinien für Spiellokale und Spielbedingungen von uns allen erfordert.
Ich möchte hier die dringende Bitte und die Empfehlung des Präsidiums an alle unsere Spielleiter und Fachwarte auf Kreis-, Bezirks- und Verbandsebene richten, die Wünsche der Vereine, die nachweislich aufgrund des Zuzugs der Flüchtlinge Probleme mit ihren Sportstätten haben, flexibel und auch großzügig zu berücksichtigen, wenn es um Spielverlegungen oder um Nutzung von Austragungsorten geht.
Es sollte möglichst kein Verein mehr als nötig unter der entstandenen Situation leiden, weswegen Veränderungen auch abgesprochen werden sollten, selbst wenn dies einen zusätzlichen Zeitaufwand erfordert.
Ich bitte die verantwortlichen Vorsitzenden der Bezirke und Kreise, das Thema aufzugreifen und mit ihren Spielleitern in diesem Sinn zu sprechen. Schon heute bedanke ich mich für das sicherlich erforderliche zusätzliche Engagement!

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